Seit sage und schreibe 107 Jahren bereits wird der Nobelpreis an Menschen verliehen, die, wie der Stifter und Namensgeber Alfred Nobel festlegte, „im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben“. Zu einem der fünf Bereiche, in denen der Nobelpreis verliehen wird, gehört auch die Literatur. Jedes Jahr, im Zeitraum von Anfang bis Mitte Oktober wird der Gewinner des Nobelpreises bekanntgegeben und auch dieses Jahr wird das Ereignis mit Spannung erwartet. Besonders im Gespräch sind die drei amerikanischen Autoren Philip Roth, Thomas Pynchon und Joyce Carol Oates.
Doch wie in einem Artikel bei Spiegel Online zu lesen ist, macht der ständige Sekretär des Nobelpreiskomitees, Horace Engdahl, wenig Hoffnung auf einen 11. amerikanischen Literaturnobelpreisträger. Nach Toni Morrison, im Jahre 1993, erhielt bisher kein weiterer amerikanischer Schriftsteller den Literaturnobelpreis. Engdahl empfindet die Amerikaner als unwissend, isoliert und anfällig für Trends. Ein hartes Urteil, doch seit längerer Zeit sind drei amerikanische Schriftsteller als mögliche Preisträger im Gespräch für die diesjährige Nobelpreisverleihung, die Engdahls Meinung widerlegen.
Philip Roth
Philip Roth gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller der Gegenwartsliteratur und ist bereits seit Mitte der fünfziger Jahre schriftstellerisch tätig. In seinen sehr erfolgreichen Romanen, Essays und Erzählungen fließen viele autobiographische Aspekte ein, wie zum Beispiel seine jüdische Herkunft oder Eheerfahrungen. Seine vielfach ausgezeichneten Werke verarbeiten Themen wie Antisemitismus, Diskriminierung und Sexualität und zeigen, dass der Autor alles andere als isoliert oder unwissend ist. Roths neuestes Werk „Indignation“ ist bei buecher.de erhältlich und Fans können sich bereits auf ein weiteres Werk freuen: „The Humbling“ erscheint nächstes Jahr.
Thomas Pynchon
Der amerikanische Autor Thomas Pynchon ist ein bedeutender Vertreter der literarischen Postmoderne. Während seines rund vierzigjährigen Schaffens als Schriftsteller kann Pynchon lediglich sechs Romane und einige Kurzgeschichten vorweisen, doch seine Arbeiten sind einzigartig und von einer unglaublichen Komplexität geprägt. Daher wird Pynchon auch oft mit James Joyce verglichen. In seinen Werken zieht sich das Thema Suche wie ein roter Faden hindurch und er greift Themen auf wie Todessehnsucht oder Paranoia, vor dem Hintergrund historischer Ereignisse. Unbedingt empfehlenswert ist Pynchons neuestes Werk „Against The Day“, das Literaturfreunde ebenfalls bei buecher.de finden.
Joyce Carol Oates
Die Schriftstellerin Joyce Carol Oates gilt, wie auch Philip Roth, als eine der wichtigsten Vertreterinnen der literarischen Gegenwartskultur. Ihr Oeuvre umfasst bis dato eine Vielzahl an Erzählungen, Romanen, Lyrik und Dramen in unterschiedlichen Genres. Neben Jugendbüchern oder fantastischen Erzählungen, verarbeitet Oates auch oft sozialkritische Themen, wie in ihren Büchern „Jene“ oder „Foxfire“. Ihre Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet und mehrmals verfilmt. Oates neustes Werk „The Gravedigger‘s Daughter“ ist ebenfalls eine Empfehlung aus dem Online-Shop von buecher.de.
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