PR Trend > Pressemitteilung > Medien & Werbung > Internet
Themenschleife "Philosophie des Geldes" online

Geld regiert die Welt - Zahlungen als Grundlage der Gesellschaft

29.01.2010

Für die moderne Zivilisation erscheint Geld wie ein Zaubermittel. Doch die "monetäre Magie" ist abhängig von Wert und Verlust der Währung. Zwei Mal erlebten die Menschen in Deutschland, wie ihr Geld sich in Luft auflöste. Doch auch in stabilen Zeiten gilt: Wenn wir glauben, alles sei für Geld zu haben, dann täuschen wir uns. Liebe, Ämter und Seelenheil gibt es eben nicht zu kaufen. An anderen Punkten entzündet sich der Kampf um die Frage: Wollen wir den Zugriff des Geldes auf dieses Gut zulassen? Wie etwa in der Auseinandersetzung um Studiengebühren.
In der Antike hielt die abstrakte Schuld die Gesellschaft zusammen. Für Aristoteles gab es daher nichts Erschreckenderes als das Aufkommen von Geld. Heute organisiert die Börse die Fortsetzung von Zahlungen als elementarer Grundlage der Gesellschaft. Ein Crash ist die Auflösung der Ereigniszusammenhänge.

Folgende Filme befinden sich im Einzelnen in der Themenschleife „Philosophie des Geldes“, die ab Freitag, den 29. Januar 2010, online auf www.dctp.tv zu finden ist.

Ein Reich wird arm
Im Jahr 1914 kostete ein Dollar 4,20 Mark. Im Jahr 1923 war ein 10-Milliarden-Mark-Schein kaum mehr etwas wert. Kriegsausgaben und Reparationszahlungen trieben das Land in die Inflation.
Musik: J. S. Bach, Goldbergvariationen.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/inflation_ein-re ich-wird-arm

Ich war jung, jetzt bin ich alt
Die Rentenmark war nicht durch Gold gedeckt. Sie verwies auf die Äcker, Seen und Industrien, vor allem aber auf die Menschen des Deutschen Reichs. Im Juni 1948 war der Wert dieser Deutschen Mark 0. Jeder Deutsche erhielt ein Handgeld von DM 40.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/waehrungsreform_ 1948_ich-war-jung-jetzt-bin-ich-alt

Endlagerung der DDR-Mark
Die Markscheine der DDR wurden 1990 fast im Verhältnis 1:2 in DM umgetauscht. Wo blieben die DDR-Markscheine? Stasi-Oberst a.D. Erich Komorowsky berichtet: Sie wurden in den früheren Rüstungsstollen eingemauert. In den Kisten liegen auch die Fehldrucke, die im Geldscheinhandel als Raritäten höchste Preise erzielen.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/endlagerung-der- ddr-mark

Ein Herz kann man für Geld nicht kaufen.
Der Stasi-Oberst a.D. Erich Komorowsky ist generell vom Wert des Geldes nicht überzeugt: Glück kann man nicht kaufen, ein Herz ebenfalls nicht, sagt er. Hans-Friedrich von Hohmeyer in der Rolle des Erich Komorowsky.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/ein-herz-kann-ma n-fuer-geld-nicht-kaufen

Die Unruhe des Geldes
Über Geldwert und -verlust im Verlauf der Zeiten.
Geld ist der offenen Gewalt überlegen. Deshalb ist keine moderne Zivilisation bekannt, die auf dieses Zaubermittel verzichten kann. Jemand, der sich aufs Geld verlässt, hat mit ungewisser Zukunft zu tun. Das ist die "Unruhe des Geldes". Ursprünglich wurde das Zaubermittel Geld erfunden, um Unsicherheit zu beseitigen. Tatsächlich ist die Unruhe der Treibsatz des Geldes, sagt der Ökonom und Soziologe Prof. Dr. Dirk Baecker. Über Geldwert und Geldverlust im Verlauf der Zeiten.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/die-unruhe-des-g eldes

Die Philosophie des Geldes
Georg Simmel und das Geld aus nicht-ökonomischer Sicht.
Der Soziologe Georg Simmel veröffentlichte im Jahr 1900 seine berühmte "Philosophie des Geldes". Dirk Baecker interpretiert diese Philosophie, die Geld aus nicht-ökonomischer Perspektive beleuchtet und erklärt, warum der Markt gleichzeitig ein heiliger und ein verfluchter Ort war.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/simmel_philosoph ie-des-geldes

Kein Geschenk der Götter
Die gewaltsame Einprägung des Tauschs.
An den Küsten des Mittelmeers breiteten frühe Handelsvölker ihre Waren von ihren Schiffen auf dem Strand aus. Die Einwohner hielten die Waren für Geschenke der Götter und nahmen sie mit. Das Prinzip des Tauschwerts mussten sie dann in einem blutigen und opferreichen Prozess erlernen.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/tauschwert_kein- geschenk-der-goetter

Herzlosgikeit des Tauschs
Talcott Parsons' Erfolgsmedien.
Wir können passionierte Liebe nicht kaufen, Seelenheil ebenfalls nicht. Wie im Falle von Studiengebühren wird innerhalb der Gesellschaft die Frage gestellt: Wollen wir den Zugriff des Geldes auf dieses Gut zulassen? Geld, Liebe, Wahrheit, Recht - Dirk Baecker über die Erfolgsmedien von Talcott Parsons.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/parsons_erfolgsm edien_herzlosigkeit-des-tauschs

Ein Kapital namens Vertrauen
Das Problem der anonymen Märkte.
Kapitalismus ist auch ein soziales System, das zum Überleben auch nicht-ökonomische Faktoren benötigt. Vertrauen als eine elementare Form des Sozialkapitals ist eine davon.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/ein-kapital-name ns-vertrauen

Frau Bärlamm zählt die Tageskasse
Hannelore Hoger als Frau Bärlamm. Kurzfilm
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/hannelore_hoger_ frau-baerlamm-zaehlt-die-tageskasse

Welchen Roman erzählt die Börse
Die Poesie, die Reichtum schafft.
Dr. Joseph Vogl über die Poesie, die Reichtum schafft. Was ist Poesie? Börsenwerte und Geld erzählen Geschichten. Das machen auch die Romane. In beiden Medien, im Fiction-Roman und an der Börse, werden Netze der Phantasie gewoben.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/welchen-roman-er zaehlt-die-boerse

Lagergeld
Seltene Geldscheine mit hohem Sammlerwert.
In den Konzentrationslagern des Dritten Reichs wurde von den Lagerverwaltungen eine eigene Währung eingeführt, das Lagergeld. Die SS glaubte, hiermit einen Arbeitsanreiz für die Insassen zu bieten. Unter dem Gesichtspunkt "Verschrottung durch Arbeit" sollten den Inhaftierten besondere Leistungen abgepresst werden. Für Akkordarbeit war den Insassen zum Höchstpreis für dieses Lagergeld ein Bordellbesuch gestattet.
Heute haben diese extrem seltenen Geldscheinen einen hohen Sammlerwert. Einfache Raritäten erbringen etwa 250 Euro, besonders seltene Stücke mehr als 400.
http://www.dctp.tv/philosophie-des-geldes/lagergeld_kz



Tags: dctptv, geld, gesellschaft, simmel
Alle Meldungen von
dctp.tv - Pressebüro:


26.08.2010:  Die Toten sind nicht tot - Kein Nachruf.
19.08.2010:  Alles fließt - Wir lernen vom Wasser
14.06.2010:  Gespräche von der DLDwomen auf dctp.tv
25.05.2010:  Über das Maß im Recht
11.05.2010:  Wie das 20. Jahrhundert entgleiste
29.04.2010:  Der blinde Fleck im Auge der Banken
20.04.2010:  Gespräche zwischen Netzneutralität und „public by default“
24.03.2010:  Man kann nicht lernen, nicht zu lernen
17.03.2010:  Wer immer hofft, stirbt singend
26.02.2010:  Verbrechen und Strafen - Wie gemein muss ein Gemeinwesen sein?
22.02.2010:  Die Zukunft des digitalen Lebens - Gespräche mit Vordenkern der Online-Welt
16.02.2010:  Mediale Nischen im Netz - dctp.tv präsentiert dritten Teil der Blogger-Gespräche
12.02.2010:  Die Fünfte Kolonne der Viren und Bakterien - Unsere unbesiegbaren Gegner und ältesten Vorfahren
13.01.2010:  Die Wirkung des Webs auf den Alltag - dctp.tv setzt Blogger-Gespräche fort
29.12.2009:  Die Sprache schließt den Himmel auf - dctp.tv untersucht Auswirkungen des Mittelalters auf die Gegenwart
18.12.2009:  Die Geschichte der Sintflut - Gespräche zwischen Mythos und Fakt
03.12.2009:  WIE DER MENSCH DIE WELT EROBERTE - BBC Exklusiv auf dctp.tv
30.11.2009:  DIE MEINUNGSMACHER - Deutschlands führende Blogger im Gespräch auf dctp.tv
Angaben zum Unternehmen
dctp.tv - Pressebüro
Henning Haake

Talstraße 22-24
40212 Düsseldorf
Tel: 49 (0) 211 23923515
eMail:
dctp@voellergeppert.com
http://www.dctp.tv

Firmenbeschreibung

Das dctp-tv-Pressebüro ist eine Unit der Kommunikationsagentur völlergeppert GmbH mit Sitz in Düsseldorf und speziell für den Agenturkunden dctp GmbH eingerichtet. Gemäß ihres Anspruches “Markenkommunikation im WebAge” unterstützt die völlergeppert GmbH, in allen wesentlichen Disziplinen (klassische Werbung wie Print, TV, Online / Public Relation klassisch und online / Direkt Marketing / Website-Entwicklung und Redaktion + CMS Entwicklung), die Marketingkommunikation vorrangig von Unternehmen und Marken, für die das Internet nicht nur einen Kommunikations-, sondern auch einen Vertriebs- bzw. einen PreSales-Kanal darstellt.

zum Firmenprofil  »»

Bildung & Wissenschaft > Kultur - 26.08.2010 - dctp.tv - Pressebüro

Die Toten sind nicht tot - Kein Nachruf.

dctp-Gründer Alexander Kluge findet folgende Worte: „Entweder hat Christoph Schlingensief nie gelebt, oder er ist nicht tot. Erlöst die Nachrichten von der menschlichen Gleichgültigkeit! Einer der großen Charakterdarsteller des Neuen Deutschen Films ist Alfred Edel. Er hat in meinen Filmen gespielt (z.B. in „Abschied von gestern“) und... weiter lesen »

PR AD