Am 8. Juni startete der öffentliche Dialog zur
Stadtentwicklung in Dresden. „Zur Hälfte der
Projektlaufzeit zeigt sich deutlich,
dass das Angebot zum Debattieren von den Dresdnerinnen und
Dresdnern gut angenommen wurde. Das freut mich
außerordentlich und ich hoffe davon wird bis zum Ende der
Debatte am 8. Juli noch rege Gebrauch gemacht. Ich lade
herzlich ein, sich weiter zu beteiligen“, so
Oberbürgermeisterin Helma Orosz.
Die
Internetseite www.dresdner-debatte.de verzeichnet bisher
15 412 Zugriffe, 7 539 Besucher und 272 aktive
Dialogteilnehmende. 884 Ideen und Kommentare wurden online
verfasst.
Vier Themenschwerpunkte haben sich bei den Beiträgen und
Vorschlägen zur Entwicklung des Neumarkts bisher
herausgebildet: Architektur und Gestaltung, Kultur
(Museum, Kunst, Theater), Wohnraum und Gewerbe,
Dienstleistungen und Handel.
Einen inhaltlichen
Fokus der Online-Diskussion bilden die Beiträge zur
architektonischen Gestaltung des Neumarkts. Bei der
Debatte sind die in Dresden oft kontroversen
Positionen zwischen traditioneller und zeitgenössischer
Architektur spürbar. Deutlich werden die verschiedenen
Architekturauffassungen und die damit verbundenen
Assoziationen.
Einerseits wird sich für eine historische Rekonstruktion
des Platzes ausgesprochen, andererseits gibt es auch
Stimmen, die für eine Gegenwärtigkeit, die sich in einem
zeitgenössischen
Baustil ausdrücken sollte, plädieren.
Den
Neumarkt zu begrünen und mit Sitzmöbeln zu versehen
sowie temporäre Nutzungen für Märkte und Konzerte zu
etablieren ist ein häufig geäußerter Wunsch.
Bezahlbarer
Wohnraum und spezialisierte Geschäfte, Kunst und Galerien
wären ebenfalls Angebote zur Erhöhung der Attraktivität
in den Augen einer Reihe von Teilnehmenden.
Die Teilnahme am Online-Dialog ist noch bis zum 8. Juli möglich. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes sind darüber hinaus in der Info-Box am Neumarkt Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr vor Ort.
Im Anschluss an den Online-Dialog werden die Ergebnisse ausgewertet, dokumentiert und in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung vorgestellt. Sie fließen in die Erarbeitung möglicher Anforderungen für Grundstücksausschreibungen und Bebauungspläne ein.



