DIE ERSTE GEIGE hat das Beratung- und Produktpaket (SOA-Set) „traceYgoods“ (trace your goods) für den Handel entwickelt, der die Lieferanten eines Konsumartikels anhand seiner eindeutigen, 13-stelligen EAN (European Article Number) ermittelt. Die EAN, die sich direkt unter dem Barcode befindet, kann manuell eingegeben oder per Mobilgerät (iPhone) fotografiert werden. Der Anwender trifft seine Kaufentscheidung auf Grund der Informationen, die er zum Lieferanten und seiner Produktionsweise sowie den Rohstoffen erhält.
„Diese Applikation wird eine Vorreiterrolle für mündige Verbraucherentscheidungen spielen. Das war längst fällig und soll den Handel zu nachhaltiger Unternehmensführung motivieren“, erklärt Barbara Wittmann, Gründerin und Inhaberin von DIE ERSTE GEIGE, ihre Geschäftsidee. „Moderne Verbraucher wollen qualitativ hochwertige und sichere Produkte zu fairen Preisen. Dazu gehören auch umweltschonende Maßnahmen in der Herstellung, also die Reinhaltung von Luft, Boden und Wasser sowie der sparsame Einsatz von Rohstoffen und Energie.“ Dafür akzeptierten die Konsumenten nach einer Studie von PricewaterhouseCoopers einen Preisaufschlag von durchschnittlich 20 Prozent.
Zielgruppen und
Verfügbarkeit
In der Lebensmittelbranche achten die Kunden immer mehr
auf Bio-Nahrungsmittel und ökologisch unbedenkliche
Herstellung. Hier ist das Interesse an einer solchen
Anwendung naturgemäß besonders groß. Das erklärt sich
durch alternative Ernährungsweisen, wie sie Vegetarier,
Veganer und Regio-Esser (Lokavore) ausüben, sowie die
wachsende Anzahl von Allergikern. Aber auch in der
Textilbranche sind die Verbraucher sensibilisiert für
ökologische Produkte (Biowolle, Baumwolle aus
kontrolliertem Anbau) und Produkte aus der Region.
Mit der iPhone-Applikation traceYgoods spielt DIE ERSTE GEIGE eine Vorreiterrolle in einem stark wachsenden Markt. Die iPhone App ist ab Mitte September verfügbar und soll in Kürze auch für andere Smartphones bereitgestellt werden.
Anwendungsfall
Ein Kunde, dem die Informationen auf der Verpackung nicht
genügen, möchte sich beim Einkauf im Laden über die
einzelnen Bestandteile einer Nussmischung informieren. Er
scannt die EAN mit seinem Mobilgerät. Im ERP-System des
Handelsunternehmens werden der aktuelle Lieferant und
Kontextinformationen zum Lieferanten aus einem CMS System
ermittelt. Der Kunde erhält am mobilen Endgerät die
gewünschten Informationen zum Lieferanten. Falls es
mehrere Lieferanten gibt, kann er aus einer Liste
denjenigen auswählen, zu dem weitere Informationen
angezeigt werden sollen. So können die Anwender direkt am
sogenannten Point of Sales (PoS) entscheiden, welchen
Lieferanten und Produkten sie ihr Vertrauen schenken
wollen.



