In vielen Haushalten ersetzen Verbraucher ihren herkömmliche Anschluss der Telekom durch ein Komplettangebot aus Telefon und DSL Internet eines privaten Anbieters wie 1&1, Alice oder Netcologne. Dann telefoniert man auch nicht mehr über den Anschluss der Telekom, sondern über seinen Internetanschluss. Dieser wird durch ein Gerät ergänzt, welches gleichzeitig die DSL Verbindung sicherstellt und das Telefonieren über diesen DSL Anschluss ermöglicht, beispielsweise eine Fritzbox. Der Vorteil: Festnetzflatrates und kein Aufpreis für einen Telefonanschluss bei gleicher Gesprächsqualität.
Doch wie tauglich sind diese Angebote für
Auslandstelefonate? In einer Welt, die wirtschaftlich und
politisch immer weiter zusammenwächst, möchten Menschen
schließlich auch weltweit in Verbindung treten.
Wenn man einen gewöhnlichen Telefonanschluss besitzt,
kann man zum Beispiel auf Billigvorwahlen von so genannten
Call-by-Call Anbietern zurückgreifen. Dann wählt man vor
der Rufnummer im Ausland die entsprechende Vorwahl und
wird zu einem Tarif ins Ausland verbunden, der deutlich
unter dem herkömmlichen Preis liegt. Doch wer sich für
ein Komplettpaket eines Internettelefonie-Anbieters
entschieden hat, der kann diese Billigvorwahlen oft nicht
nutzen, und die eigenen Tarife der Anbieter sind für
Auslandsgespräche oft entsprechend hoch.
Dies heißt jedoch noch längst nicht, dass man das Geld,
das man bei Festnetzanrufen spart, auf teure
Auslandgespräche umlegen muss. Anstatt Billigvorwahlen
kann man auch Callingcards verwenden. Diese Calling Cards
kann man meist in Callshops oder in Zeitungsgeschäften
erwerben. Man wählt dann eine spezielle Einwahlnummer des
Services, gibt eine auf der Calling Card angezeigte PIN
ein und kann anschließend zum günstigen Tarif des
Anbieters ins Ausland telefonieren.
Calling Cards sind eine Lösung, aber nicht immer die
Beste. Wer häufig und über einen längeren Zeitraum ins
Ausland telefoniert, dem dürfte das ständige Eintippen
von diversen Nummern schnell lästig werden. Ein weitaus
größerer Nachteil ist, dass es bei Calling Cards oft
keine Verbindungsnachweise und somit auch keine echte
Kostenkontrolle gibt.
Eine komfortablere und transparentere Möglichkeit bieten
Callthrough Dienste, die ebenfalls auf günstige
Auslandstarife spezialisiert sind. Im Prinzip erwirbt man
bei auch diesen Anbietern eine Calling Card, nur dass
diese virtuell ist. Der Vorteil ist hier, dass man sich
dann im Internet auf dem Portal des Anbieters ein eigenes
Konto einrichten kann. Bei diesem Konto kann man nicht nur
immer wieder bequem und einfach sein Prepaid Guthaben
aufladen anstatt immer neue Calling Cards zu kaufen, man
hat auch stets in einem individuellen
Einzelverbindungsnachweis die volle Kontrolle über
sämtliche Kosten seiner Anrufe. Im Grunde ist die
virtuelle Calling Card also die bequemere und erweiterte
Version einer herkömmlichen Calling Card.
Einige Anbieter von virtuellen Calling Cards geben dem
Kunden zusätzlich die Möglichkeit in seiner Fritzbox
einzustellen, Auslandstelefonate direkt über den
günstigen Spezialtarif zu führen. Damit kann man sich
das ständige Eintippen von Einwahlnummern und PINs
ersparen und direkt die Zielrufnummer eingeben. Hierzu
legt man vorher einfach beispielsweise bei seiner Fritzbox
als Wahlregel fest, dass alle Auslandsgespräche über den
günstigen Tarif des Anbieters laufen sollen. Diese
Einstellung kann mit wenigen Mausklicks vom Kunden selbst
durchgeführt werden. Auf diese Weise kann man also
Inlandsgespräche mit den Flatrates der großen Provider
führen und für Auslandstelefonate zusätzlich den
Spezialanbieter nutzen.
Meist geht man bei diesen kleineren Dienstleistern keinen
zeitlich festgelegten Vertrag ein, sondern hat ein Prepaid
Guthaben, das man - wie bei der herkömmlichen Calling
Card - abtelefonieren kann. Einige bieten sogar die
automatische Aufladung des Kontos per Kreditkarte an. Dies
kann vor allem für Kunden wichtig sein, die ihre Fritzbox
darauf eingestellt haben, Auslandsgespräche über den
Spezialanbieter zu führen.
Internettelefonie, Call by Call, Calling Cards,
Callthrough – so vielfältig die neuen Möglichkeiten
zum Telefonieren sind, es kann schwer fallen, den
Überblick zu behalten. Wer wirklich Geld beim
Telefonieren sparen möchte, der sollte sich ein wenig
Zeit nehmen, um Preise zu vergleichen und genau
überlegen, welche Lösung für ihn am Besten ist.
Ein Anbieter von virtuellen Calling Cards und
Auslandstarifen für die Fritzbox ist der Kölner
Telefonie-Dienstleister DCalling.
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Markenbegriffen liegen bei den jeweiligen Markeninhabern
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