3D-Animationen lassen Unsichtbares sichtbar und Kleines ganz groß erscheinen. Sie visualisieren komplexe Zusammenhänge und Abläufe. Sie können Produkte zeigen, die noch gar nicht existieren. Und sie sind leicht anzupassen – wenn sich ein Design oder eine Konfiguration ändert. Christian Bürger, Leiter der Abteilung 3D/Postproduction bei hl studios, kennt die vielfältigen Möglichkeiten. Und er weiß, wie er sie auch für mittelständische Kunden mit schmalem Geldbeutel nutzbar macht.
1. Schöpfen Sie aus
Vorhandenem
Sie haben von Ihren Produkten CAD-Daten? Sehr gut, das ist
schon die halbe Miete. Denn dann müssen die 3D-Artists in
der Agentur die Objekte nicht selbst konstruieren. Das
spart das viel Zeit – und bares Geld.
2.
Setzen Sie auf den „Sendung mit der
Maus“-Effekt
Abstrakte Konstruktionspläne und Ablaufdiagramme sind
schwer zu durchblicken. 3D-Animationen dagegen sind ideal,
um technische Zusammenhänge anschaulich abzubilden. Zum
Beispiel ein kurzer Film mit virtuellem Kameraflug durch
das Innenleben einer Maschine: Er macht ihre
Funktionsweise schnell deutlich. Und da die Erklärung im
Vordergrund steht, reicht meist eine einfache
Oberflächengestaltung aus. Der Spielraum bis zur
fotorealistischen Darstellung ist groß – Sie können
die Gestaltung flexibel Ihrem Budget anpassen.
3. Lassen Sie der Fantasie freien Lauf
Für einen Imagefilm darf es gern mal etwas anderes sein?
Physikalische Unmöglichkeiten und Fantasiewelten – CGI
öffnet der Kreativität Tür und Tor. Bekannte
Autohersteller machen es eindrucksvoll vor: Täuschend
echt lassen sie einen Kleinwagen an einem riesigen
Hafenkran schaukeln oder einen Geländewagen von
Hochhäusern springen. Sie wollen sich auch mit einer
faszinierenden Idee abheben? Die Agentur-Spezialisten
finden die richtige, die auch in Ihrem Rahmen umsetzbar
ist.
4. Behalten Sie den Detailgrad der
Szenenbilder im Auge
Es muss nicht immer gleich das ganz große Kino sein. Vor
allem: Vorsicht bei komplexen Kulissen! Als Faustregel
gilt: Je natürlicher und menschlicher das Umfeld, desto
aufwändiger ist eine realistische Umsetzung am Computer.
Eine Fahrt durch einen Containerhafen ist dank
geometrischer Formen leichter zu animieren als eine Fahrt
durch eine belebte Fußgängerzone. Als Alternative zur
kompletten 3D-Animation eignet sich auch das
„Compositing“, das Zusammenfügen von Realfilm und
virtuellen Bildsequenzen.
5. Nutzen Sie fertige
Animationen mehrfach
Ist ein Produkt in einer 3D-Animation umgesetzt, lässt
sich diese vielfach verwerten: für Messeauftritte, für
Vertriebspräsentationen oder für den Internetauftritt.
Nutzen Sie einzelne Bilder daraus für Broschüren und
Anzeigen. Oder lassen Sie noch eine spannende, interaktive
Anwendung für Ihre Kunden entwickeln – die Animation
zahlt sich auf vielen Kommunikationswegen aus.



